Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mal mit Schinken - man genießt ihn ja nicht alle Tage

- Südtiroler Schinken
Heute müssen Sie nicht lange suchen, um Ihren Gaumen mit Schinken zu verwöhnen. In jeder Wursttheke liegt erstklassige Ware.
Schinken, geräuchert oder luftgetrocknet, kommt aus der hinteren Keule vom Schwein. Für einen hervorragenden Schinken sind u. a. zwei Dinge verantwortlich: Erstens die bessere Haltung und Fütterung der Tiere und zweitens der anschließende Reifeprozess. Durch eine schonende Mast enthält das Fleisch nicht so viel Wasser. Dadurch verkürzt sich die Reifedauer, in der dem Schinken ja gerade das Wasser entzogen wird.
Am besten hält sich der Schinken am Stück. So kann er zu Hause evtl. sogar noch etwas nachreifen. Immer frisch aufschneiden, lautet die Devise. Bereits aufgeschnittener Schinken verliert nämlich schnell an Qualität und sollte deshalb immer gleich verzehrt werden.

- ...so schneiden Sie Ihren Schinken richtig...
Damit Schinken so zart wie möglich schmeckt, darf er nur gegen die Faser geschnitten werden. Luftgetrocknete Ware, wie z. B. Parma, wird hauchzart dünn geschnitten. Übrigens: Für viele ist Schinken vom iberischen Schwein (Spanien) der beste der Welt, weil das mehr Fett in den Muskeln einlagern kann. Und Sie wissen ja: Fett, auch wenn man sparsam damit umgehen soll, ist letztendlich Geschmackträger.
Gerade die iberischen Schweine können sich bis zu 24 Monate lang in Freiheit bewegen. Neben frischem Gras erhalten sie Gerste, Mais und Weizenkörner. Damit der Schinken anschließend nussig schmeckt, werden die Schweine zudem noch mit Eicheln gefüttert.
Dagegen stammt der spanische Serrano-Schinken i. d. R. vom ganz normalen Hausschwein. Der Schinken entwickelt einen besonders guten Geschmack, wenn er z. B. in Weinkellern gelagert wird.

- Echter Parmaschinken - ein Gedicht
Westfälischer-, Holsteiner- oder Ammerländer Schinken wird klassisch mit Buche geräuchert. Dagegen wird beim Schwarzwälder Schinken Nadelholz zum Räuchern verwendet. Dabei zeichnet sich jede Region durch ihre eigene Würzmischung aus.
Parma-Schinken oder besser „Prosciutto di Parma“ ist rosarot mit feiner Fettmaserung. Nur luftgetrockneter Schinken, aus der Region Parma, darf sich so nennen. Die Echtheit des Produkts wird mit einer fünfzackigen Krone des Herzogtums Parma auf der Schwarte belegt. Die verschiedenen Hersteller verwenden meist eine geheime Würzmischung, mit der die Keule eingerieben wird. Der Geschmack kommt zusätzlich über den jeweiligen Reifeprozess zustande.
Am besten Sie probieren einfach mal aus. Guten Appetit.
Die neuesten Beiträge
Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mal mit Schinken - man genießt ihn ja nicht alle Tage
Heute müssen Sie nicht lange suchen, um Ihren Gaumen mit Schinken zu...
[mehr]Rezepte rund um den Bärlauch
Waschen Sie die frischen Bärlauchblätter gut ab (zwischen zwei...
[mehr]Eine köstliche Diät (ca. 1050 bis 1200 kcal. tgl.)
Rührei- und Lachs-Brötchen Zutaten 1 Ei 2 EL Milch 1,5 % 30...
[mehr]

