Urheimische Medizin
Wenn man das erste Mal den Begriff Urheimische Medizin (UM) hört oder liest, dann kann man sich zunächst einmal nichts darunter vorstellen und vermutet sofort einen neuen Werbe-Gag dahinter. Eine neue Marketing-Strategie. Beschäftigt man sich aber mit der Urheimischen Medizin, dann wird einem schnell klar, dass es hierbei um etwas ganz anderes geht als man es bisher gewohnt ist. Nämlich um das vorhandene Wissen und die weitere medizinische Erforschung heimischer Pflanzen und Kräuter. Und dies unter strikter Berücksichtigung von Umwelt und Natur.
Was ist Urheimisch?

- Blauwarte: Durch den den hohen Gehalts an pflanzlich gebundenem Chrom, kommt es zu einer Erhöhung der Konzentration von Tryptophan im Blut und im Gehirn. Tryptophan ist ein wichtiger Rohstoff für das Glückshormon Serotonin und das Ruhehormon Melatonin
Urheimisch ist u. a., was um uns herum wächst. Ob Flora oder Fauna. Also Nahrung, die unserem Körper über Jahrmillionen vertraut ist und die er auch problemlos verwerten kann.
So manche traditionelle Pflanze, die in Europa wächst, ist bereits völlig aus unserem Bewusstsein verschwunden. In den Einkaufstaschen befinden sich fast nur noch Fertigprodukte, die Ergebnisse chemischer Formeln und exotische Nahrungsmittel. „In“ ist, was möglichst von weit herkommt und schnell zubereitet ist. Innerhalb weniger zig Jahre hat der Mensch verlernt, was er in Millionen von Jahren gelernt hat. Mit fatalen Folgen, wie wir heute alle wissen und zugeben müssen. Dennoch hält das Negativ-Verhalten unverändert an.
Asiaten vertragen i. d. R. keine Kuhmilch. Ihnen fehlt das Enzym Laktase, um den Milchzucker in seine Bestandteile Laktose und Galaktose aufspalten zu können. Die Folge sind heftige Verdauungsprobleme. Also lassen sie die Kuhmilch weg. Im Gegensatz zu den Asiaten vertragen viele Europäer kein Glutamat. Bei uns treten Vergiftungen oft schon trotz geringer Zufuhr auf. Heftige Allergien können die Folge sein. Dennoch wollen die Europäer auf diesen Geschmacksverstärker nicht verzichten.
Krankheiten sind auf dem Vormarsch
Allergien sind weiterhin auf dem Vormarsch. Die Menschen leiden unter Autoimmungeschehen und immer mehr sterben frühzeitig an Hirnschlag, Herzinfarkt und Krebs. Mit steigender Tendenz. Wissenschaftler rechnen heute schon mit einer Verdopplung dieser Krankheiten bis 2020. Ein Desaster, das dann endgültig zum Kollaps führt. Für die Krankenkassen ist diese Situation nicht mehr finanzierbar. Wie sagt man so schön – der Markt bereinigt sich dann wahrscheinlich von selbst. Mit anderen Worten: Wer früher stirbt braucht keine Rente mehr. Problem gelöst. Aber längst geht es nicht mehr nur darum, ob und dass zukünftig viele Menschen trotzdem älter werden können. Die Frage ist nur wie.
Mit Urheimischer Medizin leben Sie gesünder
Es gibt genügend Pflanzen und Kräuter, mit denen man so manche gesundheitliche Schieflage sehr gut unterstützen und teilweise sogar ganz beheben kann. Viele meiner Patienten wissen das. Am besten ist es natürlich, wenn einem gar nichts fehlt. Doch wer sorgt dann schon vor? Und genau das ist der Fehler.
Was macht die Urheimische Medizin?
Die Urheimische Medizin wirkt keinesfalls wie eine Schmerztablette, die man einfach nur schnell einwirft und nach kurzer Zeit der Schmerz schon nachlässt. Das will der Mensch zwar. Und das wurde ihm ja auch Jahrzehnte lang so vorgegaukelt. Bloß, so funktioniert Gesundheit halt nicht. Ein solches Verhalten ist längerfristig mit großen Nebenwirkungen und oft irreparablen Schäden verbunden.
Dagegen greift die Urheimische Medizin sanft in den Organismus ein und packt das Problem an der Wurzel. Denken Sie z. B. nur an einen oft viel zu trägen Darm, an Blähungen, Verstopfung oder an einen Reiz-Darm. Alles Faktoren, die im Laufe der Zeit zu weiteren Krankheiten führen können, wenn dadurch die zugeführte Nahrung nur noch teilweise vom Darm aufgenommen werden kann.
Hilfe kommt hierbei z. B. von WegwarteWegwarte
Gallensteine, Kaffee-Ersatz, Verdauungsschwäche
, LöwenzahnLöwenzahn
chronische Gelenkerkrankungen, chronische Hautleiden, chronisches Rheuma, Leber- und Gallenleiden, Nierensteine, Wassersucht
, Apfel, Wild-Artischockenblättern, Hagebuttenschalen, Rübenkraut und Brennesselblättern, um nur einige zu nennen. Kurz vor dem Essen wird davon ein Teelöffel Urbitter Bio Granulat gut zerkaut. Dadurch werden die Geschmackssensoren auf der Zunge gereizt und die Ausschüttung der Verdauungssäfte (Speichel, Magensaft, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse) aktiviert. Infolge kommt es zu einer Verstärkung sämtlicher Verdauungsreflexe im Magen-/Darm-Bereich. Und somit zu einer schnelleren und besseren Verdauung. So wird einer Störung der Darmflora sowie einer vermehrten Gärungs- und Fäulnisproduktion entgegengewirkt, ohne dem Organismus zusätzlich zu schaden.
Schluss:
Das ist nur ein Beispiel. Es gibt mittlerweile einen ganzen Katalog von Indikationen (Einsatzmöglichkeiten) der Urheimischen Medizin. In dieser Praxis kommt die Urheimische Medizin ständig zum Zug. Sie ist die Möglichkeit sanft und wirksam in ein Geschehen einzugreifen, zu unterstützen und aufzufüllen, sowie auszugleichen und zu harmonisieren. Erst gar nicht krank zu werden bzw. in vielen Fällen wieder möglichst auf natürliche Weise zu gesunden - dieser Gedanke sollte oberste Priorität haben.
Horst Boss
Medizin-Journalist
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