Wissenswertes
Montag, 10. September 2007

"Fröhlichkeit und Zufriedenheit sind vortreffliche Schönheitsmittel. Sie bewahren dem, der sie besitzt jugendliches Aussehen."

(Charles Dickens, Schriftsteller, Grossbritannien, 1812-1870)

 

Und bitte bedenken Sie:

Wenn Sie ewig jugendlich bleiben wollen, tut Ihr Körper alles, um Ihnen das Gegenteil zu beweisen.

 

Schluss mit diesem Irrtum: Zu wenig trinken ist ungesund

Neue Studien belegen, dass zu viel Trinken genauso schädlich wie zu wenig trinken. Ernährungsmediziner sind sich einig, dass zu großen Mengen an Flüssigkeit den Körper in arge Bedrängnis bringen. Zu viel Wasser verändert die Salzkonzentrationen im Körper ungünstig. Das wurde unter anderem vor drei Jahren durch eine amerikanische Studie von der Bostoner Harvard Universität an Marathonläufern belegt. Durch die Flüssigkeit verdünnt sich das Blut, und der Salzgehalt sinkt. Das Blut pumpt massiv Wasser ins Gehirn. Dadurch entsteht ein Überdruck durch den Blutgefäße platzen können. Der Salzmangel verursacht Muskelkrämpfe und führt dazu, dass die Organe anschwellen - unter anderem auch das Gehirn. Das kann im schlimmsten Fall zu Bewusstlosigkeit führen. Beim Boston Marathon starb eine junge Frau, weil sie an einem Getränkestand 16 Becher Wasser getrunken hatte.

Diesen Erkenntnissen folgend werden inzwischen auch die offiziellen Empfehlungen für die Trinkmengen angepasst: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn hält 1,5 Liter zusätzliche Flüssigkeit am Tag für ausreichend. Die sollten Sie allerdings auch zuverlässig zu sich nehmen. Zuweilen war bislang allerdings von 2 bis 3 Litern am Tag die Rede. Einen Teil Ihres Flüssigkeitsbedarfs stillen Sie bereits über Ihre Nahrung: aus Salaten, Obst, Gemüse, Kartoffeln und Suppen etwa.   

 

 

Paracetamol und Übergewicht

Mediziner der Universität Essen sind Fällen von akutem Leberversagen nachgegangen, die sich in letzter Zeit in deutschen Kliniken auffällig häuften. Jedes Jahr sterben mit steigender Tendenz biszu500Deutschedaran.ImEndstadium kann nur eine Transplantation vor dem sicheren Tod retten. Bisher galt vor allem eine Infektion mit Hepatitis-Viren als Hauptursache.

Doch wie die Universität Essen im April2008meldete, fanden die Wissenschaftler jetzt heraus, dass häufiger Medikamente dahinter stecken meistens Paracetamol in Kombination mit Übergewicht. Der Grund: Übergewichtige Patienten leiden oft an einer so genannten Fettleber. Das durch Fetteinlagerungen vorgeschädigte Organ ist nicht mehr in der Lage, das Schmerzmittel vollständig abzubauen. Es schädigt dann die Leberzellen irreversibel. ,,Paracetamol sollte rezeptpflichtig werden", so die Forderung der Essener Mediziner.

Generell sollten Sie Paracetamol nicht länger als drei Tage hintereinander einnehmen und dabei keinesfalls die täglicheHöchstdosisvon 4.000 mg überschreiten. Falls Sie an Übergewicht leiden, sollten Sie Paracetamol nur anwenden, wenn Ihr Arzt vorher in einer Ultraschalluntersuchung Ihre Leber begutachtet hat. Eventuell ist ein Wechsel auf andere Schmerzmittel(z.B. ASS oder Ibuprofen) ratsam.

 

Warum Ärger und Feindseligkeit Ihrem Herzen schaden

Ein Leben voller feindlicher Gefühle, voller Ärger und Depressionen ist alles andere als gut. Der Wissenschaftler des Duke University Medical Centers, Dr. Stephen H. Boyle, leitete eine Studie, die belegt, dass solche emotionalen Gefühle mit einem erhöhten Herzkrankheiten-Risiko verbunden sind. Boyle und sein Team untersuchten 300 gesunde Männern mittleren Alters. Die zwei wichtigen Entzündungsmarker (heC3/C4) werden mit einem hören Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes in Verbindung gebracht. Beide wurden 1992, 1997 und 2002 gemessen. Zudem wurde festgehalten, wie häufig die Männer unter Angst und Depressionen litten, wie oft sie sich feindselig verhielten. Die Forscher entdeckten, dass diejenigen den höchsten Anstieg von C3 aufwiesen, die häufig diese negativen Gefühle zeigten. 

 
Antibiotika können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen
Antibiotika werden mittlerweile sehr schnell verschrieben; teilweise sogar bei Erkrankungen, bei denen sie gar nichts bewirken können. Handelt es sich um starke Antibiotika, können sie sogar zu unangenehmen Nebenwirkungen führen: Sie können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Das haben Pharmakologen am Rostocker Universitätsklinikum festgestellt, die 10 Jahre lang rund 80.000 Patienten aus dem Raum Rostock untersuchten. Rund 5 % dieser Patienten, also 4.000, erlitten schwere Antibiotika-Nebenwirkungen, die meisten litten unter Magen-Darm-Infektionen. Bei diesen machen sich aggressive Erreger im Darm breit, die dann zu den Infektionen führen. Diese verursachen Kreislaufkollaps, heftigen Durchfall, bei älteren Menschen können sie auch zum Tode führen. In der Hälfte der Erkrankungsfälle lassen sich die Nebenwirkungen auf die unsachgemäße Anwendung der Antibiotika zurückführen. Hier stimmen Medikamentenart oder Dosis nicht mit dem Gewicht oder der Nierenfunktion der Patienten überein. Wenn Sie wissen, dass Sie unter nachlassender Nierenfunktion leiden, sollten Sie Ihren Arzt unbedingt darauf hinweisen, wenn er Ihnen Antibiotika verschreiben will.  

 

Vollkornbrot senkt Blutdruck, Cholesterinspiegel und Darmkrebsrisiko

Verschrieben werden allzu häufig auch Cholesterin- und Bluthochdrucksenker. Dabei gibt es Lebensmittel, die sich ebenfalls positiv auf diese Werte auswirken können. Vollkornbrot enthält viele Ballaststoffe, die Sie länger satt machen und Ihren Blutzuckerspiegel stabilisieren. Zu einem bemerkenswerten Studienergebnis gelangten amerikanische Wissenschaftler, die wissen wollten, ob Vollkornprodukte auch den Blutdruck senken können. Bei allen Teilnehmern der Untersuchung sank der Blutdruck unabhängig davon, welches Vollkornprodukt sie verzehrt hatten (zur Auswahl standen Produkte aus Weizen, Reis oder Gerste). Zudem war der Verzehr von Vollkorn an eine Gewichtsabnahme und einer deutlichen Senkung des Cholesterinspiegels gekoppelt – gewissermaßen als erwünschte Nebenwirkung. Denn jedes abgespeckte Kilo lässt den Blutdruck sinken. Nach Meinung der Forscher ist dies auf die pflanzlichen Bestandteile der Vollkornprodukte zurückzuführen: Ballaststoffe, Magnesium, Kalium und Kalzium üben gemeinsam diesen günstigen Einfluss aus.Einer anderen US-Studie zufolge kann der Verzehr von Vollkornprodukten ebenfalls vor Darmkrebs schützen. Knapp 500.000 Menschen im Alter von 50 bis 71 hatten daran teilgenommen. Das Darmkrebsrisiko sank um 20 % durch eine Kost, die reich an Vollkorn ist. Diesen Effekt führen die Wissenschaftler allerdings weniger auf den Anteil an Ballaststoffen zurück als auf die in Vollkorn enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sowie auf hormonähnliche Pflanzenstoffe zurück.  

 

Bluthochdruck bei Jugendlichen

Immer mehr Jugendliche leiden unter hohem Blutdruck. Wissenschaftler der Berliner Charité haben jetzt herausgefunden, dass dieser hohe Blutdruck durch ein Hormon verursacht wird. Die Forscher untersuchten das Blutplasma von 40 Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren, deren Blutdruck erhöht war. Als Vergleichsgruppe dienten 40 Jugendliche im gleichen Alter ohne Bluthochdruck.Bei denjenigen, bei denen die Werte zu hoch lagen, stellten die Wissenschaftler im Blut das Hormon „Uridin-Adenosin-Tetraphosphat“ in erhöhter Konzentration fest. Je höher sein Anteil im Blut ist, desto höher ist das Risiko der jungen Menschen, an Bluthochdruck zu erkranken. Mittlerweile sind schon 3 % aller Kinder und Jugendlichen von zu hohen Werten betroffen.Bisher war es nicht möglich, Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen adäquat zu behandeln, da die Ursachen nicht bekannt waren. Es konnten mit Medikamenten nur die hohen Werte bekämpft werden. Das wird sich nun ändern – Forscher können jetzt Medikamente entwickeln, die den zu hohen Hormonspiegel senken. 


Wichtige Zellschützer

Deutschland – ein Selen-Mangelgebiet? Diese Schlagzeilen, die Sie in letzter Zeit häufig in der Laienpresse lesen konnten, stimmen (ausnahmsweise) wirklich. Aufgrund der naturgegebenen Selenarmut unserer Böden enthält unsere Nahrung nur wenig von dem lebenswichtigen Spurenelement Selen – zu wenig. Selen gehört zu den 4 wichtigsten Radikalfängern. Zusammen mit den Vitaminen C und E sowie Zink bildet Selen das Quartett der wichtigsten Antioxidantien, die unsere Zellen vor den aggressiven Sauerstoffradikalen schützen. Denn Selen ist ein zentraler Baustein des Enzyms Glutathionperoxidase, das die freien Radikale, die z. B. bei der Zellatmung entstehen, in harmlose Stoffe abbaut. Da bei der Zerstörung von Krankheitserregern sowie v. a. bei Allergien, Rheuma und Krebserkrankungen zusätzlich reichlich freie Radikale anfallen, ist der Selenbedarf bei chronischen Gesundheitsstörungen fast immer erhöht, wie zahllose Studien inzwischen belegt haben. Darüber hinaus kann Selen sogar davor schützen, dass sich Krankheiten überhaupt entwickeln, weil es das Immunsystem reguliert. Einerseits aktiviert Selen eine zu schwache Immunabwehr, z. B. bei Krebs, andererseits hemmt es überaktive Abwehrzellen, z. B. bei Allergien und Rheuma.

 

Bei diesen Erkrankungen hilft Selen vorbeugend und heilend:

Krebs, v. a. Lungen-, Prostata- und Darmkrebs

Herzerkrankungen   

Rheuma                                 

akute und chronische Infektionen 

Immunschwäche                                 

Allergien 

Schilddrüsenunterfunktion 

chronische Erkrankungen von Leber, Darm, Bauchspeicheldrüse                                

Augenerkrankungen, z. B. Grauer Star

   

Die zweite wichtige Aufgabe des Selens ist die Entgiftung des Körpers, besonders von Schwermetallen. Auch die Schulmedizin hat das Selen als Heilmittel entdeckt. Aufgrund der eindeutigen Studienlage empfiehlt die Britische Arthritis-Gesellschaft bereits seit 2000, bei allen Rheumaarten täglich Selen einzunehmen, um die Entzündung zu hemmen. Auch deutsche Ärzte setzen verstärkt auf das Spurenelement. So erhalten Krebspatienten während ihrer Behandlung im Zentralklinikum Augsburg seit fünf Jahren täglich 500 µg Selen zur Stärkung der Immunabwehr. In München und Dresden läuft derzeit eine große Studie zur Selensubstitution bei Krebs. Sollte nun jeder sicherheitshalber täglich Selen als Nahrungsergänzung zu sich nehmen? Die Antwort lautet eindeutig ja. Spätestens wenn Ihr Blutspiegel unter dem Normwert von 0,9 µmol/l (Frauen) bzw. 1,8 µmol/l (Männer) liegt, müssen Sie handeln, denn verlässliche Mangelsymptome wie für die meisten anderen Vitalstoffe gibt es für Selen leider nicht. Zur Vorbeugung der oben genannten Erkrankungen sollten Sie täglich selenreiche Nahrungsmittel essen und zusätzlich sicherheitshalber täglich 50 bis 100 µg Selen als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Beachten Sie dabei auch die neuesten Erkenntnisse aus der Universitätsklinik Charité in Berlin: Danach eignen sich organische Selenverbindungen, die vom Körper optimal resorbiert werden, am besten zur Vorbeugung von Zellschäden. Bei manifesten Erkrankungen wie Krebs, akuten Rheuma- und Allergieschüben wirken anorganische Verbindungen schneller, weil sie vom Körper nicht erst umgewandelt werden müssen – allerdings ist dann eine höhere Dosis erforderlich, die Ihr Therapeut festlegen sollte. Bei täglichen Selendosen über 1.000 µg treten Magen-Darm-Störungen, Kopfschmerzen und Haarausfall auf. 

  

Kaloriengehalt "gesunder" Lebensmittel wird häufig falsch eingeschätzt
Die Anzahl übergewichtiger Menschen nimmt immer mehr zu, obwohl immer mehr „gesunde“ Nahrungsmittel auf den Markt kommen? Ganz drastisch kann man dies in Amerika beobachten: Hier nehmen immer mehr Menschen gesunde Lebensmittel zu sich, die Amerikaner nehmen aber auch immer mehr zu. Dieses so genannte „amerikanische Fettleibigkeits-Paradoxon“ haben Wissenschaftler der Cornell University jetzt untersucht. Sie werteten verschiedene Studien aus, die sich mit dem Essverhalten der Teilnehmer befassten. Unter anderem waren Studienteilnehmer nach dem Kaloriengehalt unterschiedlicher Sandwiches befragt worden. Sie schätzten den Kaloriengehalt um rund ein Drittel zu gering ein, wenn die Brote als „gesund“ angepriesen wurden.Dieses spiegelte sich auch in ihrem Verhalten wieder: Menschen, die das Hauptgericht so einschätzten, tendierten dann dazu, sich noch kalorienreiche Getränke oder Desserts zusätzlich zu bestellen. So kommt es dann dazu, dass die Speisen subjektiv für gesund gehalten werden, die Kalorienaufnahme dennoch zu hoch ist.    

   

Depressionen: Gefässschädigend wie das Rauchen

Experten des „Zentralinstituts für Seelische Gesundheit“ in Mannheim warnen davor, Depressionen als rein psychisches Problem abzutun. Denn wer jahrelang an einer Depression leidet, riskiert auch körperliche Leiden. Beispielsweise sei das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen genauso erhöht wie bei Rauchern, erklärte der Leiter des Instituts, Dr. Florian Lederbogen, auf dem Deutschen Kardiologiekongress im April 2007 in Mannheim. Bei einer Depression werden verstärkt Insulin und Kortisol ausgeschüttet. Beide Hormone fördern die Bildung von Bauchfett, das als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt. Außerdem aktivieren sie die Blutplättchen (Thrombozyten), die sich dann leichter zu gefährlichen Blutgerinnseln zusammenballen können. Nehmen Sie Depressionen daher nicht auf die leichte Schulter.  

 

Cholesterinwert: Auf das Verhältnis kommt es an

Neben gefährlichen Nebenwirkungen haben Cholesterinsenker (Statine)einen weiteren Nachteil: Sie können nicht unterscheiden und senken alle (auch HDL) Ihre Cholesterinwerte - erbarmungslos. Sie werden jetzt denken: „Dafür sind sie ja auch da“ – aber ganz so einfach ist es nicht. Ihr Cholesterinwert ist nämlich nicht einfach nur ein Wert. Sie können einen Cholesterinwert von 200 mg/dl haben, und das kann gut, aber auch schlecht sein. Die Zahl selbst sagt nicht viel aus. Viel wichtiger ist es auch den HDL- und LDL-Wert zu kennen. Wichtig ist aber, dass Sie Ihren Cholesterinquotienten kennen. Teilen Sie dazu Ihr Gesamtcholesterin durch den Anteil vom guten HDL-Cholesterin. (Cholesterin : HDL-Cholesterin = Cholesterinquotient). Haben Sie also einen Cholesterinwert von 180 und einen HDL-Wert von 65, beträgt Ihr Cholesterinquotient 2,77. Dieser Quotient ist aussagefähiger als Ihr Gesamtcholesterinwert. Werte über 5 sind generell bedenklich! Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist deutlich erhöht. Bei einem Quotienten von 4,4 wäre Ihr Verkalkungsrisiko genauso hoch wie bei der Durchschnittsbevölkerung. Bei einem Quotienten von 3,3 nur noch halb so hoch. Wollen Sie aber auch im hohen Alter noch fit bleiben, ist dieser Wert wohl immer noch nicht ausreichend. Erst wenn Sie eine 2 vor dem Komma haben, ist Ihr Cholesterinquotient wirklich gut. Mit anderen Worten: Mit einem niedrigen Gesamtcholesterinwert und einem hohen Cholesterinquotienten sind Sie vor Zivilisationskrankheiten auf keinen Fall geschützt. Gute Alternativen sind gefragt.

 

Zu viele Antibiotika erhöhen Asthmarisiko bei Kindern 

Wir alle wissen: Oft werden schnell und vor allem viel zu häufig Antibiotika verschrieben. Gerade für Kinder kann dies negative Folgen haben, wie Wissenschaftler aus Kanada jetzt herausfanden. Die Forscher der University of Manitoba untersuchten die Krankengeschichte von mehr als 13.000 Kindern aus Kanada. Das Ergebnis: diejenigen, die als Babys 4-mal oder häufiger Antibiotika schlucken mussten, hatten ein 1,5-fach erhöhtes Risiko, an Asthma zu erkranken. Die Forscher vermuten, dass das Asthma nicht die Spätfolge von Atemwegserkrankungen in der frühen Kindheit war. Das lässt sich daraus schließen, dass auch Kinder betroffen waren, die nie Antibiotika aufgrund von Atemwegserkrankungen erhalten hatten. Vielmehr gibt es wahrscheinlich einen direkten Zusammenhang zwischen Antibiotika und Asthma, der nun in genauen Studien geklärt werden soll.

   

Ist es sinnvoll, den Stuhl gegen einen solchen Ball auszutauschen?

So ein Sitzball ist nicht nur ein Büromöbel. Es handelt sich dabei um ein Trainingsgerät. So können Sie das aufrechte Sitzen neu lernen, gleichzeitig etwas wippen und so die Muskeln anregen.

Aber Vorsicht: Den meisten Menschen fehlen zunächst einmal ausreichend kräftige Rückenmuskeln, um richtig auf dem Ball zu sitzen. Ist das der Fall, schaffen Sie es noch nicht einmal, 30 Minuten auf dem Ball zu verbringen. Sie werden stattdessen schnell in sich zusammensinken.

Behalten Sie daher Ihren Schreibtischstuhl und tauschen Sie ihn mehrfach am Tag für 10 Minuten gegen den Ball aus. So wecken Sie Ihr Bewusstsein für aufrechtes Sitzen und schulen Ihre Rückenmuskeln in kleinen Einheiten.

   

Inkontinenz: Ein neuartiges Vibrationstraining und Gel-Injektionen stoppen jetzt die Blasenschwäche

Kann ich immer „das Wasser halten“, wenn ich huste? Schaffe ich es noch rechtzeitig zur Toilette? Soll ich mich wirklich zu dem Busausflug anmelden? Das sind Fragen, die das Leben der Patienten bestimmen. Mehr als 60 % der Menschen über 60 Jahren leiden an einer Blasenschwäche. Jetzt sind zwei neue Verfahren verfügbar, die eine Behandlung – vor allem im Bereich der Stressinkontinenz – noch erfolgreicher machen:

Vibrationstraining stärkt den Beckenboden

Eine Harninkontinenz kann z. B. durch eine Schwäche des Schließmuskels und bei Frauen durch eine Gebärmuttersenkung bedingt sein. Man spricht dann von einer „Stress- oder Belastungsinkontinenz“. Dagegen liegt einer „Dranginkontinenz“ eine überaktive Blasenmuskulatur zugrunde (Reizblase). Eine sehr erfolgreiche Methode gegen Stressinkontinenz ist das Beckenbodentraining. An der Universität Göttingen haben Mediziner diese gymnastischen Übungen durch ein so genanntes Vibrationstraining ergänzt. Dabei stehen die Patienten auf einer Art Wippe, die von einem Motor angetrieben wird. Sie hebt und senkt sich sehr schnell, aber lediglich um einige Millimeter. Die Patienten spüren das als eine leichte Vibration. Die Muskulatur reagiert dabei unwillkürlich und versucht, diese Bewegung auszugleichen. Pro Minute kommt es dabei im Bereich des Beckenbodens zu fast 1.800 Muskelkontraktionen. Regelmäßig angewandt, ist das ein perfektes Training für Ihre Beckenbodenmuskeln.

In Göttingen wurden im Jahr 2003 im Rahmen einer Studie 90 Frauen, die an Stressinkontinenz litten, mit der Kombination aus Vibrations- und Beckenbodentraining behandelt (12 Wochen lang; jeweils 2-mal wöchentlich). Zuerst standen sie 8 Minuten auf der Vibrationsplatte, dann wurde 30 Minuten lang ein herkömmliches Beckenbodentraining durchgeführt. 4 von 5 Patientinnen konnten so vollkommen geheilt werden. Beim herkömmlichen Training liegt diese Rate lediglich bei 2 von 5. Bei Schwangerschaft, frischen Thrombosen, Sehnenerkrankungen sowie Herzschwäche, koronare Herzkrankheit und Angina pectoris dürfen Sie das Gerät nicht anwenden

 

Gel-Injektionen: Ein ambulanter Eingriff verengt die Harnröhre

Einen ganz anderen Ansatz zur Heilung der Harninkontinenz bietet das so genannte Zuidex®-System. Dabei werden in einer ambulanten Operation feine Injektionsnadeln durch den Harnleiter vorgeschoben. Dann wird an vier ringförmig angeordneten Punkten ein Gel in die Wand der Harnröhre injiziert. So wird die Harnröhre von einer kleinen ringförmigen Wulst verengt, und der Harn kann z. B. beim Niesen oder beim Sport besser zurückgehalten werden. Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen und dauert lediglich 15 Minuten. Die Krankenkassen sind nicht verpflichtet, die Kosten zu tragen. Daher müssen Sie diese Frage vorher mit Ihrem Kassensachbearbeiter klären. Die Erfolgsrate liegt mit dieser Methode zwischen 70 und 80 %. Nachteil der Methode: Das Implantat muss nach etwa 4 Jahren erneuert werden. Seltene Nebenwirkungen sind kurzfristige Schmerzen beim Wasserlassen und Schwellungen im Genitalbereich.

 

Warum Adipositas das Herzinfarkt-Risiko erhöht

Adipositas führt zu einem gesteigerten Herzinfarkt-Risiko, das wissen Sie sicherlich. Aber warum ist das so? Dieser Frage sind Wissenschaftler der University of Arizona jetzt nachgegangen. Sie untersuchten in der größten Studie zum Thema „Fettleibigkeit und Herzinfarktrisiko“ über 17.000 Patienten. Die Herzen der Teilnehmer wurden mit Ultraschall untersucht. Dabei wurde die Dicke der Herzwände gemessen; so konnten die Forscher auf die Funktion des Herzens schließen.

Sie stellten fest, dass Übergewicht zu einer zunehmenden Dicke der Wand der linken Herzkammer führt. Aus früheren Studien wissen wir, dass verdickte Herzkammer-Wände zu einer erhöhten Herzinfarkthäufigkeit und damit zu einem großen Sterblichkeitsrisiko führen.

Warum sich die Herzkammerwände verdicken, ist noch nicht genau geklärt. Wahrscheinlich entstehen diese durch die Arbeitsbelastung des Herzens, die sich mit steigendem Gewicht ebenfalls immer mehr erhöht.

 

 

Rebound-Kopfschmerzen: Wie Sie den Teufelskreis aus Schmerz und Medikamenteneinnahme durchbrechen

Es ist ein Automatismus geworden: Wenn sich Kopfschmerzen ankündigen, greifen Sie zu Schmerzmitteln. Und manchmal, auf Grund häufiger Kopfschmerzen, nehmen Sie die Medikamente sogar vorbeugend ein. Aber ist das klug?

Sehr wahrscheinlich nicht. Wenn Sie Kopfschmerzmittel häufiger als an 2 bis 3 Tagen pro Woche einnehmen, kann der Wirkstoff sogar zu den Schmerzen beitragen. Dieses Phänomen wird, im Sinne eines Jojo-Effekts, Rebound- oder auch Analgetika-Kopfschmerz genannt. Laut Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft entwickeln etwa 5% bis 10% aller Kopfschmerzpatienten einen so genannten medikamenteninduzierten Kopfschmerz.

Zuviel des Guten schadet

Rebound-Kopfschmerzen treten auf, wenn sich der Körper an die Anwesenheit von Schmerzmitteln anpasst. Bei Einnahme zu vieler Schmerzmedikamente kann das Gehirn in seiner Fähigkeit beeinträchtigt sein, Schmerz zu spüren und darauf zu reagieren. Lässt die Wirkung des Medikaments nach, kommt der Kopfschmerz wieder, häufig schlimmer als vorher. Sie nehmen dann mehr Medikamente und der Kreislauf geht weiter. Ihr Körper kann aber auch unempfindlich gegenüber Schmerzmitteln werden, sodass Sie die Dosis erhöhen müssen, um die Schmerzen zu lindern.

Der einzige Weg, um dem Rebound-Kopfschmerz zu entkommen, besteht – unter Aufsicht – im Absetzen des Schmerzmittels, das ihn verursacht. Obwohl das zu kurzfristigem Unwohlsein führt, da sich Ihr Körper erst wieder vom Schmerzmittel entwöhnen muss, kann Ihre Lebensqualität langfristig deutlich verbessert werden.

Die üblichen Verdächtigen

Fast jedes Schmerzmittel, einschließlich der verbreiteten rezeptfreien Medikamente wie Acetylsalicylsäure (ASS, z. B. Aspirin®), Paracetamol und Ibuprofen, kann bei übermäßiger Einnahme Rebound-Kopfschmerzen verursachen. Koffein, ein häufiger Bestandteil in Schmerzmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln, kann ebenfalls dazu beitragen.

Einige Schmerzmittel oder -kombinationen lösen besonders häufig Rebound-Kopfschmerzen aus. Dazu gehören:

  • Kombinationspräparate – Schmerzmittel, die Koffein, ASS und/oder Paracetamol enthalten, sind stark mit Rebound- Kopfschmerzen verknüpft.
  • Migränemedikamente – Medikamente gegen Migräne können Rebound-Kopfschmerzen hervorrufen. Dazu gehören Ergotamin (Ergo-Kranit®) und Triptane (Almogran®, Relpax® u. a.). Der diesen Substanzen verwandte, zur Behandlung des niedrigen Blutdruckes eingesetzte Wirkstoff Dihydroergotamin (Effortil® u. a.) scheint diesbezüglich weniger verdächtig.
  • Opioide – In Kombinationspräparaten sind nicht selten Schmerzmittel enthalten, die sich vom Opium ableiten, wie Kodein in Verbindung mit Paracetamol (Azur®, Contraneural® u. a.). Diese Medikamente können nicht nur Rebound-Kopfschmerzen verursachen, sondern sogar süchtig machen.

Interessanterweise bekommen Menschen, die nicht für Kopfschmerzen anfällig sind und täglich Schmerzmittel wegen anderer Erkrankungen (z. B. Arthritis) einnehmen, im Allgemeinen keine Rebound-Kopfschmerzen. Rebound-Kopfschmerz tritt in der Regel täglich auf. Manchmal weckt er Sie am Morgen und begleitet Sie durch den Tag. Obwohl jede Attacke verschieden sein kann, ist der Schmerz meist schwach, mit schwereren Episoden, nachdem die Medikamentenwirkung nachlässt.

Befreien Sie sich

Wenn Sie mehr als dreimal pro Woche Medikamente gegen Kopfschmerzen einnehmen oder glauben, an Rebound-Kopfschmerzen zu leiden, suchen Sie einen Therapeuten auf. Je nachdem, welches Medikament Sie eingenommen haben, kann der Ihnen empfehlen, dieses sofort abzusetzen oder die Dosis allmählich auf nicht mehr als zweimal pro Woche zu reduzieren. Ein kurzer Krankenhausaufenthalt kann ratsam sein, besonders wenn intravenöse Medikamente im Rahmen einer Behandlung eingesetzt werden. Es ist nicht einfach, die Abhängigkeit von Schmerzmitteln zu durchbrechen. Ihre Kopfschmerzen werden wahrscheinlich schlimmer werden, und Sie können an Entzugserscheinungen wie Nervosität, Ruhelosigkeit, Übelkeit, Brechreiz, Schlaflosigkeit, Bauchschmerzen und Durchfall oder Verstopfung leiden. Innerhalb von 7 bis 10 Tagen werden dann jedoch die Kopfschmerzen seltener und schwächer. Bei den meisten Menschen, die sich erfolgreich von den Schmerzmitteln entwöhnt haben, verschwindet der Rebound-Kopfschmerz innerhalb von 2 Monaten komplett. Sollten in dieser Zeit Arzneimittel, die Migräne-Kopfschmerzen vorbeugen, als prophylaktische Medikation nötig sein, können Ihnen diese vom Arzt verschrieben werden.

 

 

Schaffen Sie sich Schutzpolster gegen Hüftknochen-Brüche

Es gibt bestimmte Schutzpolster. Diese können zwar Football-Spieler oder den Torwart beim Eishockey schützen, aber sie helfen nicht, wenn es darum geht, ältere Menschen vor einem Bruch der Hüftknochen zu bewahren.

In einer neuen Studie der Harvard Medical School untersuchten die Wissenschaftler den Effekt von bestimmten Schutzpolstern, die dafür entwickelt worden waren, um vor Brüchen der Hüftknochen zu schützen. Sie waren aus Schaum hergestellt und mit einem harten Kunststoffschild überzogen. Mehr als 1.000 Menschen in über 40 Altenheimen probierten diese Schützer aus. Nach 20 Monaten zeigte sich, dass es keinen Unterschied gab: Es gab gleich viele Brüche der Hüftknochen, egal ob die Schützer getragen wurden oder nicht.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Hüftschoner nicht effektiv genug sind, wenn es darum geht, Brüche der Hüftknochen zu verhindern. Bis es also ein perfektes Design und damit Schützer gibt, die wirklichen Schutz bieten, sollten Sie besser andere Methoden anwenden, um Ihr Risiko eines Hüftknochenbruchs zu senken.

Ich habe einmal recherchiert und vier Tatsachen gefunden, die das Risiko für Hüftknochenbrüche erhöhen können. Sie können aber etwas dagegen tun.

1. Hohes Homocystein

Im Jahr 2004 untersuchten Forscher Blutproben aus der so genannten Framingham Heart Study, um die Homocysteinwerte von mehr als 1.100 Frauen und 825 Männern zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Frauen mit den höchsten Homocystein-Werten ein doppelt so hohes Risiko für Hüftknochenbrüche aufwiesen. Bei Männern war der Zusammenhang noch deutlicher. Diejenigen mit den höchsten Homocysteinwerten hatten ein fast viermal so großes Risiko für die Knochenbrüche. Homocystein können Sie durch Folsäure-Nahrungsergänzungsmittel und regelmäßigen Sport senken.

2. PPI-Medikamente

PPI (Protonen-Pumpen-Inhibitoren) werden eingenommen, um Sodbrennen oder andere Magenprobleme zu behandeln. Aber diese Medikamente erschweren auch die Kalziumaufnahme, auf der anderen Seite reduzieren sie die Knochendichte. Wissenschaftler der University of Pennsylvania verglichen die Einnahme von PPI mit den Brüchen der Hüftknochen. Sie stellten fest, dass ein seltener Gebrauch der Medikamente das Risiko nur wenig erhöht. Aber diejenigen, die PPIs länger als ein Jahr einnahmen, hatten ein um 44 % erhöhtes Risiko.

3. Antidepressiva

In einer Fünf-Jahres-Studie mit über 8.000 Frauen im Alter von über 65 Jahren, die alle Antidepressiva nahmen, fanden die Wissenschaftler heraus, dass diese ein um 70 % erhöhtes Risiko für Hüftknochenbrüche hatten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die durch die Medikamente reduzierte Aufmerksamkeit schuld an häufigeren Stürzen ist.

4. Asthma-Inhalatoren

Ärzte wissen schon seit einiger Zeit, dass die Einnahme von Steroiden in Tablettenform zu Knochenverlust führt. In einer Studie von 2001, an der über 100 Frauen zwischen 18 und 45 Jahren teilnahmen, fanden Forscher heraus, dass diejenigen, die häufig einen Asthma-Inhalator benutzten, ihre Knochendichte verringerten. Die Wissenschaftler empfahlen Asthma-Patienten daher, die niedrigste Dosis anzuwenden, die mit ihrem Inhalator möglich ist, zudem ein Krafttraining zu beginnen und Kalzium- sowie Vitamin D-Präparate einzunehmen.

 

Schadstoffe: Mit diesen Pflanzen verbessern Sie Ihr Raumklima

Einige Zimmerpflanzen können den Kohlendioxidgehalt der Luft verbessern und den Sauerstoffgehalt in Ihren Räumen erhöhen. Sie schlucken eine Reihe von Schadstoffen, sorgen für eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit und verbessern die eigene Stimmung. Diese Pflanzen haben besondere Eigenschaften:

  • Arecapalme: ist ein Spitzengewächs unter den Schadstoffschluckern und Raumbefeuchtern. Die US-Weltraumbehörde NASA fand heraus, dass sie innerhalb von vier Stunden einen Raum zu 99 % von Formaldehyden befreien kann. 
  • Drachenbaum: beseitigt das Lösungsmittel Benzol und Formaldehyd.
  • Efeutute: saugt Zigarettenrauch auf, beseitigt Benzol, Formaldehyd und Kohlenmonoxid.
  • Einblatt: beseitigt Benzol
  • Efeu beseitigt ebenfalls Benzol.
  • Grünlilie: nimmt Formaldehyd auf und setzt Sauerstoff frei.
  • Ficus: nimmt giftige Ausdünstungen aus Kunststoffen, Lacken und Klebemitteln auf.
  • Gummibaum: filtert Formaldehyd und andere Schadstoffe.
  • Nachtfalterorchidee: baut Lösungsmittel ab.
  • Stahlenaralie: nimmt Nikotin auf.
  • Zyperngras: spendet Feuchtigkeit.

Gürtelrose: Jucken und Brennen sind die ersten Vorboten für diese Krankheit

Gürtelrose – das ist der Name dafür, wenn die „Kinderkrankheit“ Windpocken nach Jahren erneut ausbricht. Es stimmt, an Windpocken können Sie in der Regel nur einmal erkranken. Und spätestens nach drei Wochen sind die Pusteln und Bläschen verschwunden. Wenn kaum gekratzt wurde, verheilen sie ohne Narben.

Allerdings bleiben die Viren im Körper – sie ziehen sich nur in die Nervenknoten rings der Wirbelsäule zurück. Das Immunsystem kann sie hier nicht vernichten. Dort können sie jahrelang überleben – bis es zu einem Vorfall kommt, der zu einen erneuten Ausbruch der Viren führt. Diese erneute Erkrankung sind dann keine Windpocken mehr – es kommt zur Gürtelrose. Die Viren wandern dann durch die Nervenbahnen bis zur Haut.

Gerade bei Menschen über 50 Jahren kommt es häufiger zum Ausbruch von Gürtelrose, da bei diesen das Immunsystem geschwächt sind – generell gesehen erkrankt jeder 5. in seinem Leben an Gürtelrose.

Charakteristisch für die Gürtelrose sind Hautbläschen, die auf entzündetem Grund entstehen. Das betroffene Gebiet zieht sich wie ein schmaler Gürtel – häufig im Bereich des Brustkorbs – halbseitig um den Körper. Die Gürtelbildung kommt dadurch zustande, dass sich das aktivierte Virus nur über Nervenfasern ausbreitet. Und die von einem Nervenknoten (dem Virusreservoir) ausgehenden Fasern versorgen jeweils nur ein eng begrenztes, streifenförmiges Hautareal (Segment).

Die Gürtelrose kündigt sich schon Tage, bevor die Hautausschläge sichtbar werden, an. Die Haut beginnt zu jucken und zu brennen, und es treten Missempfindungen auf. Auch wenn die Pusteln aufblühen, bleibt der Juckreiz erhalten. In manchen Fällen können jedoch auch stärkere Schmerzen auftreten.

Besonders gefährlich ist eine Gürtelrose im Gesicht. Unbehandelt kann das Virus dann auch auf die Hirnhaut, das Auge und das Innenohr übergreifen. Dann drohen bleibende Schäden im Gehirn sowie Verluste des Seh- und Hörvermögens. Eine Gürtelrose gehört immer behandelt. Wenn Sie unter einer Gürtelrose im Gesicht leiden, ziehen Sie am besten auch noch einen Augenarzt zu Rate.

Um die Schmerzen der Gürtelrose zu lindern und Spätfolgen zu verhindern, stehen heute verschiedene Medikamente (z. B. Aciclovir) zur Verfügung, die Ihnen Ihr Arzt verordnen muss. Sie können als Tabletten oder als Infusion über einen Zeitraum von einer Woche verabreicht werden. Alle vier gegen Gürtelrose zugelassenen Wirkstoffe sind etwa gleich gut und verträglich. Allerdings hat das im Jahr 2000 hinzugekommene Brivudin eine längere Haltbarkeit und muss nur einmal täglich eingenommen werden (andere Wirkstoffe: 3- bis 5-mal täglich). Diesen Vorteil muss Ihre Krankenkasse jedoch mit dem doppelten Preis (ca. 100 €/200 DM) bezahlen.

Die Einnahme der Mittel gegen Gürtelrose sollte innerhalb der ersten drei Tage begonnen werden. Zum späteren Zeitpunkt nützen sie nichts mehr, da sich das Virus dann schon zu stark vermehrt hat. Weiterhin wichtig sind die Linderung des Juckreizes und die Schmerztherapie. Dazu kann Ihnen Ihr Arzt z. B. eine zinkhaltige Salbe oder eine Tinktur zum Einpinseln verordnen (z. B. Vioform). Das fördert die Trocknung und Abheilung der Bläschen. Je nach Stärke der Schmerzen können z. B. Paracetamol, aber auch manchmal für einen kurzen Zeitraum Opiate verordnet werden. Die Schmerzbehandlung ist besonders wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Denn es gibt Hinweise, dass durch eine mangelhafte Schmerzbehandlung in der akuten Phase der bleibende Dauerschmerz gefördert wird.

Auch Naturheilmittel können Gürtelrosen-Schmerzen lindern

Bei einer Gürtelrose gibt es auch die Möglichkeit, dass Sie naturheilkundliche Verfahren einsetzen. Diese können unter anderem die Entzündung und die Schmerzen der Gürtelrose lindern. Geeignet sind unter anderem

  • Eigenblutbehandlungen
  • Enzymtherapie(optimale Erfolge)
  • Neuraltherapie

Alle diese Therapien sollen vermeiden, dass die Schmerzen, die bei der Gürtelrose auftreten, chronisch werden. Zudem sollten Sie Ihr Immunsystem stärken, denn eine Gürtelrose weist immer auf geschwöchte Abwehrkräfte hin. Auch homöopathische Mittel helfen gegen Gürtelrose – diese müssen von einem Therapeuten gezielt ausgewählt werden.

 

 

Gewürznelken bekämpfen Schmerzen

Für einen Antischmerztee zerstampfen Sie drei bis vier Gewürznelken und übergießen sie mit einer Tasse kochendem Wasser. Zwanzig Minuten lang ziehen lassen, abseihen und zweimal täglich ein kleines Glas dieser Mischung auf nüchternen Magen beziehungsweise eine Stunde vor dem Essen trinken. Hilft gegen Kopfweh, Menstruationsbeschwerden und Rückenschmerzen durch Überlastung.

 

Mittel nicht kombinieren

Herzpatienten nehmen häufig den Wirkstoff ASS. In Verbindung mit dem Rheuma-Wirkstoff Ibuprofen kann er gefährlich werden. Ibuprofen hebt die ASS-Wirkung nämlich auf. Davor warnt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Der Rat: Besser ASS und Diclefenac. Da sieht man mal wieder... Ich rate bei Rheuma zur Naturheilkunde.

 

Babynahrung: Acrylamid in der Nahrung möglichst vermeiden

Als wären die Schadstoffe aus den Deckeln nicht schon genug, fanden sich vor einigen Jahren in verschiedenen Babygläschen, die Kartoffeln enthielten, Acrylamidwerte bis zu 34 Mikrogramm pro Kilogramm. Natürlich sind diese Werte im Vergleich zu wahren "Acrylamid-Bomben" wie Pommes oder Chips sehr gering. Trotzdem stellten die Hersteller ihre Produktion um und erhitzen die Nahrung jetzt nicht mehr so stark. Außerdem werden inzwischen andere Kartoffelsorten verwendet, die weniger Stärke enthalten.

Jedoch sind Gläschen, die Kartoffeln enthalten, weiterhin geringfügig mit krebserregendem Acrylamid belastet. Pro Mahlzeit nimmt ein Baby damit aber höchstens vier bis fünf Mikrogramm Acrylamid auf. Reine Gemüse- und Obstgläschen sind nicht belastet.

Da Kartoffeln ernährungsphysiologisch wertvoller als Reis oder Nudeln sind, brauchen Sie auf Gläschen mit Kartoffeln nicht völlig zu verzichten. Sparen Sie sich stattdessen lieber öfter die ebenfalls mit Acrylamid belasteten Babykekse, damit Ihr Kleines möglichst wenig Acrylamid aufnimmt. Von den babygeeigneten "Knabbereien" war übrigens der Bioland Zwieback am geringsten belastet.

Wenn Sie Acrylamid ganz vermeiden wollen, sollten Sie den Gemüse-Kartoffelbrei selbst zubereiten. Selbst gekochter Kartoffelbrei gilt praktisch als frei von Acrylamid. Achten Sie beim Einkauf aber auf die Qualität der Kartoffeln:

1.                  Kaufen Sie nur frische Kartoffeln ohne grüne Stellen und Keime.

2.                  Lagern Sie die Kartoffeln nicht bei Temperaturen unter 8° Celsius.

Wenn Kartoffeln diese Bedingungen erfüllen, bildet sich auch beim Braten oder Frittieren weniger Acrylamid.

 

Adipositas im Kindesalter erhöht das kardiovaskuläre Risiko im Erwachsenenalter

Kommentar von Prof. A. Onat

Türkische Gesellschaft für Kardiologie
Universität Istanbul
Istanbul
Türkei

ausgewählte von Prof. P. Pozzilli.

Forscher in Italien haben nachgewiesen, dass Adipositas im Kindesalter mit vaskulären Anomalien, die durch erhöhte Level an Markern von vaskulärer Endothelzell- und Thrombozytenaktivierung angezeigt werden, in Zusammenhang steht. Außerdem gibt es bei Kindern mit Fettsucht Anzeichen für einen erhöhten Grad an systemischer Inflammation. Diese frühen Veränderungen könnten das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen im späteren Leben erhöhen.

Kommentar

Die fettsuchtbedingte Aktivierung von Thrombozyten oder vaskulären Endothelzellen ist nachgewiesenermaßen ein Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse bei fettsüchtigen Erwachsenen, und Zeichen von endothelialer Dysfunktion stehen in Beziehung mit Anzeichen von Insulinresistenz bei schwer fettsüchtigen Kindern.

Diese Querschnittsstudie mit einer sorgfältig ausgewählten Testgruppe von 40 fettsüchtigen und 40 nicht-fettsüchtigen Kindern im schulpflichtigen Alter bestätigt die spezifische Hypothese, dass die fettsuchtbedingte Aktivierung von vaskulären Endothelzellen und Thrombozyten bereits im Kindesalter auftreten kann. Die positiven Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Vorkommen von erhöhtem oxidativen Stress, niedrig-gradiger systemischer Inflammaiton, Insulinresistenz oder eine Kombination all dieser Phänomene das Potential besitzen, zu einer persistierenden Gefäßwandentzündung zu führen.

Ob nun die fettsuchtbedingte Aktivierung der vaskulären Endothelzellen und Thrombozyten während der Kindheit ein zuverlässiger Prädiktor für ungünstige kardiovaskuläre Folgen im späteren Leben ist, bleibt höchst fraglich, da auf diesem Gebiet prospektive Studien mit langem Follow-up offensichtlich fehlen. Darüber hinaus bleibt es umstritten, ob sie voraussagende Informationen zusätzlich zu denen bietet, die durch etabliertere Risikofaktoren geliefert werden.

Nichtsdestoweniger zeigt diese Studie zum ersten Mal, dass erhöhte zirkulierende Konzentrationen löslicher Marker von vaskulärer Endothelzellaktivierung und Thrombozytenaktivierung mit Adipositas und Insulinresistenz im Kindesalter in Zusammenhang stehen. Mit Sicherheit sollte Fettsucht, insbesondere mit Insulinresistenz assoziierte, von der Kindheit an vermieden oder zumindest minimal gehalten werden.

Zusammenfassung

Adipositas bei Kindern ist dafür bekannt, das Risiko für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität im späteren Leben zu erhöhen. Forscher in Italien haben nun untersucht, ob Adipositas bei Kindern frühe Gefäßveränderungen fördert, die möglicherweise für das erhöhte Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen im Erwachsenenalter verantwortlich sind. In den frühesten Stadien der arteriellen Plaquebildung sind bestimmte Adhäsionsmoleküle auf der Oberfläche von vaskulären Endothelzellen hochreguliert. Darüber hinaus beeinflussen die aktivierten Thrombozyten auch die adhäsiven Eigenschaften der Endothelzellen. Diese Veränderungen ermöglichen es anderen Zellen, in das Endothel einzudringen, wo sie die Bildung der Plaque initiieren.

Bei 40 fettsüchtigen und 40 nicht-fettsüchtigen Kindern wurden die Werte der Marker für vaskuläre Endothelzellaktivierung (lösliches Interzelluläres Adhesionsmolekül 1 [ICAM-1], Vascular Cell Adhesion Molecule-1 [VCAM-1] und lösliches E-Selectin) und für Thrombozytenaktivierung (lösliches P-Selectin und löslicher CD40 Ligand) miteinander verglichen. Zusätzlich wurden die Werte von 8-iso-Prostaglandin F2α , einem Marker für oxidativen Stress (Lipidperoxidation), und des C-reaktiven Proteins, einem Marker für systemische Entzündungen, ebenfalls bei den beiden Gruppen verglichen. Fettsüchtige Kinder mit komorbiden Störungen wie Hypertonie, Diabetes und allergischen Erkrankungen, die jede für sich dafür bekannt sind, diese Marker zu beeinflussen, waren von der Studie ausgeschlossen.

Die Werte für Blutdruck, Lipidprofile und Glukosekonzentrationen waren bei den beiden Gruppen von Kindern vergleichbar. Allerdings wiesen die fettsüchtigen Kinder höhere Nüchternwerte von Insulin auf und waren insulinresistenter als die Kinder ohne Adipositas. Wie die Abbildung zeigt, wiesen die Kinder mit Fettsucht gegenüber den Kindern ohne Fettsucht signifikant höhere Werte bei allen untersuchten Markern auf (p < 0.001 für jeden Marker).

Die Gesamtkonzentration von 8-iso-Prostaglandin F2α korrelierte signifikant mit der Konzentration von löslichlichem ICAM-1 (p = 0.0015), VCAM-1 (p = 0.0009), P-Selection (p = 0.0037), CD40 Ligand (p = 0.0011) und C-reaktivem Protein (p = 0.0006). Dies deutet darauf hin, dass eine erhöhte Lipidperoxidation die dominierende Verbindung zwischen Adipositas und der Aktivierung von vaskulären Endothelzellen und Thrombozyten bei fettsüchtigen Kindern darstellen könnte.

Zusammenfassung (fortgesetzt)

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Adipositats bei Kindern mit frühen Gefäßveränderungen assoziert ist, die das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen im späteren Leben erhöhen können.

Quellen

1. Ridker PM, Buring JE, Rifai N. Soluble P-selectin and the risk of future cardiovascular events. Circulation. 2001;103:491-5.
2. Tounian P, Aggoun Y, Dubern B, et al. Presence of increased stiffness of the common carotid artery and endothelial dysfunction in severely obese children: a prospective study. Lancet. 2001;358:1400-4.
3. Blann AD, Nadar SK, Lip GY. The adhesion molecule P-selectin and cardiovascular disease. Eur Heart J. 2003;24:2166-79.



Kräftige Beinmuskeln können Kniearthritis verhindern

Solange Sie Ihre Oberschenkelmuskulatur stärken, könnten Sie auch die Gesundheit Ihres Knies verbessern. Vorläufige Daten einer neueren Studie deuten darauf hin, dass die Stärkung des Quadriceps (großer Streckermuskel auf der Vorderseite des Oberschenkels) vor dem Verlust von Knorpelsubstanz hinter der Kniescheibe (Patella) schützt.

Knorpelverlust ist der Auslöser bei der degenerativen Arthrose des Knies. Normalerweise fängt der Knorpel die Stöße der Knochenenden im Kniegelenk auf. Aber mit der Zeit verschleißt dieses Knorpelkissen, sodass das Gelenk nicht mehr einwandfrei funktioniert und Schmerzen verursachen kann.

Auf der jährlichen Tagung des American College of Rheumatology im November 2006 wurde eine Studie vorgsetellt, die 265 Frauen und Männer mit Arthrose im Knie einschloss. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen mit größerer Kraft im Quadriceps weniger Knorpelverlust hinter der Kniescheibe aufwiesen – ein Region des Kniegelenks, die häufig von Arthrose betroffen ist.

Wenn Sie an Arthrose im Knie leiden, dann fragen Sie nach Übungen, wie Sie vorsichtig Ihren Quadriceps kräftigen oder seine Kraft erhalten können. Im Allgemeinen gilt regelmäßiges Spazieren als vorteilhafte Aktivität für Menschen mit Arthrose.

 

Die Raucherentwöhnung

Allein in Deutschland fordert die Nikotinsucht jährlich 145.000 Opfer; 40.000 von ihnen sterben an Lungenkrebs. Schätzungen zufolge verkürzt jede Zigarette die Lebenserwartung um mindestens sieben Minuten. In Deutschland sterben Raucher im Durchschnitt acht Jahre früher als Nichtraucher. Ein Raucher, der täglich 20 Zigaretten raucht, hat ein 20-mal höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, als ein Nichtraucher. Bei sehr starken Rauchern ist das Risiko 56-mal so hoch. Passivraucher, die mit einem Raucher zusammen arbeiten, haben ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko: ein Drittel der Fälle bei Nichtrauchern sind auf das Mitrauchen zurückzuführen. Trotz dieser erschreckenden Tatsachen reicht es nicht, sein Risiko zu kennen, um sein Verhalten zu ändern. Ist ein Patient aber bereit, das Rauchen aufzugeben, sollte ihm eine sofortige und endgültige Raucherentwöhnung vorgeschlagen werden.



Piment lässt Nervosität verschwinden
Geben Sie eine Messerspitze frisch gemahlene Pimentbeeren in ein Glas heiße Milch, gut vermischen und mit Honig süßen. Immer dann wohltuend, wenn Sie unter Stress stehen.
 
 
Freie Radikale
Kein anderes Organ benötigt so viel Sauerstoff wie das Gehirn. Bei der Aufnahme von Sauerstoff entstehen aber so genannte freie Radikale. Diese Molekülteilchen schaden den Zellen und lassen das Gehirn altern. Schutz vor solchen Stoffen bieten Radikalfänger, die so genannten Antioxidanzien. Dazu gehören z.B. die Vitamine C und E. Antioxidanzien stecken unter anderem in Trauben, Oliven- und Rapsöl, Johannisbeeren, Tomaten, Zitrusfrüchten, Broccoli und Kaffee.
 

Granatäpfel festigen Ihr Immunsystem und schützen Sie vor Krebs
Granatäpfel enthalten mehr Antioxidantien als alle bisher bekannten und untersuchten Früchte. Das stellten jetzt israelische Forscher fest. Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale neutralisieren und somit das Herzinfarkt- und Krebsrisiko verringern. Freie Radikale wiederum entstehen durch Umweltverschmutzung, Chemikalien und Krankheitserreger. Begleitende Untersuchungen in Großbritannien ergaben, dass Granatäpfel darüber hinaus noch reich an Taninen, Polyphenolen und Anthocyaninen (sekundäre Pflanzenwirkstoffe), sowie an Vitaminen A, C und E sind. Allesamt Stoffe, die sich im Organismus positiv bemerkbar machen und in der Summe Ihr Immunsystem stärken und Ihr Krankheitsrisiko verringern.
 
 

C-reaktives Protein: So bekämpfen Sie den Herzkiller

Wir wissen heute, dass eine Entzündung im Inneren der Arterien der Auslöser vieler Herzinfarkte ist. Diese Entzündung zieht Abwehrzellen an, die sich an der betroffenen Stelle ablagern. Sie führen dazu, dass sich ein Pfropfen bildet, der irgendwann abreißt. Es kommt zu einem Blutgerinnsel, das durch die Arterien zum Herzen wandert und hier zum Infarkt führt. Ein Marker im Blut für eine solche Entzündung ist das C-reaktive Protein (CRP). Das CRP ist ein Eiweißstoff, der in der Leber gebildet wird. Ist er vorhanden, dann zeigt er deutlich an, dass in Ihrem Körper etwas nicht stimmt.

Hohes CRP und Ihr Herz ist in Gefahr

Wir wissen aus vielen Studien, dass ein erhöhter CRP-Wert signalisiert, dass dem Herz Gefahr droht. Darüber hinaus weist er auch auf ein hohes Diabetes- und Alzheimer-Risiko hin. Leider ist der CRP-Wert noch nicht so etabliert in der Medizin wie zum Beispiel Cholesterin. Es gibt keine großen" Studien zu diesem Thema. Erst jetzt startet an der Sporthochschule Köln eine Untersuchung. 5.000 Mitarbeiter der Ford-Werke nehmen an dieser Studie teil, bei der über 10 Jahre hinweg der CRP-Wert und seine Auswirkungen auf die Gesundheit gemessen wird.

Sie können also jetzt noch 10 Jahre warten, um dann aber wissenschaftlich bestätigt zu bekommen, dass Entzündungsprozesse in den Gefäßen für eine Verengung der Arterien, die so genannte Arteriosklerose sorgen. Diese Verengung, das hätten Sie dann schwarz auf weiß, verursacht bei vielen Menschen den Herzinfarkt oder den Schlaganfall. Ich rate Ihnen, hier nicht auf Goethe zu hören. Sie müssen nicht alles schwarz auf weiß besitzen". Manchmal zählt die praktische medizinische Erfahrung - und die stuft heute schon das Vorhandensein von CRP deutlich als Risikofaktor für Ihr Herz ein. Also lassen Sie den Wert messen.

Lassen Sie Ihren hs-CRPWert bestimmen

Wichtig ist, dass Ihr Arzt nicht einfach nur" das CRP untersucht, sondern das so genannte hs-CRP. hs" steht für high-sensitivity", dieser Wert ist aussagekräftiger. Tests auf hs-CRP sind 20-mal empfindlicher als normale" Tests auf CRP. Sie erfahren viel früher von einer drohenden Gefahr für Ihr Herz.

So interpretieren Sie dann Ihre Messergebnisse:

  • Haben Sie einen hs-CRP-Wert von unter 1 mg/dl Blut, dann ist Ihr Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, sehr gering.
  • Mittleres Risiko liegt vor, wenn der Wert zwischen 1 und 2,8 mg/dl Blut liegt.
  • Sollte Ihr Wert 2,9 mg/dl oder höher sein, sollten Sie unbedingt Maßnahmen ergreifen, um ihn zu senken und so Ihr Herz zu schützen.

3 Wege, um das CRP zu senken

  1. Stellen Sie Ihre Ernährung auf Mittelmeerküche um. Die Mittelmeer-Diät hat sich als sehr hilfreich erwiesen, um den Entzündungs- und Gerinnungsmarker CRP zu senken. Sie hat einen entzündungshemmenden Effekt auf Ihren Körper. Leider wird heute unter Mittelmeerdiät nur verstanden, dass man viel Olivenöl verwendet und Rotwein trinkt. Aber das ist es nicht. Wollen Sie Einfluss auf das CRP nehmen, dann sollten Sie Ihre Ernährung konsequent umstellen. Viel gedünstetes Gemüse und Fisch, sparsam verwendetes Olivenöl und viel Obst sollten Ihren Speiseplan charakterisieren. Rotes Fleisch dagegen sollten Sie sehr selten essen. So sieht eine wahre Herzschutz-Diät aus.
  2. Laufen Sie los. Es ist das oberste Ziel der Pharmaindustrie, mit nur einer Pille die Entzündungen im Körper einzudämmen und so Arteriosklerose zu mindern. Denn Herzschutz sollte einfach sein, damit er möglichst jeden Tag gelebt und umgesetzt werden kann. Ich halte nichts von diesen Herzpillen. Ich schlage Ihnen dagegen einen Herzschutz vor, der genau so einfach, aber viel gesünder ist: Treiben Sie Ausdauersport. 30 Minuten, mindestens 3-mal pro Woche und Ihr Herz freut sich. Regelmäßiger Ausdauersport verbessert die Durchblutung, Ihr Herz wird besser durchblutet. Das schlechte LDL-Cholesterin wird abgebaut, Arteriosklerose verhindert. Und das Beste: regelmäßiger Ausdauersport kann auch CRP abbauen. Worauf warten Sie noch? Laufen Sie los!
  3. Das Vitamin macht's. Vitamin C hat sich als hilfreiche Waffe im Kampf gegen ein erhöhtes CRP erwiesen. Wenn Sie nur ein halbes Gramm Vitamin C pro Tag aus Obst und Gemüse zu sich nehmen, können Sie den Entzündungsfaktor CRP um 24 % senken. Das haben Forscher der University of California herausgefunden. Grund dafür ist wahrscheinlich, so die Forscher, das Zusammenspiel aus Vitamin C und Pflanzenfasern. Beide wirken antientzündlich und können so das CRP senken. Vitamin C-reiche Lebensmittel sind fast alle Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel Zitrusfrüchte, Kiwis, Paprika oder Brokkoli.
 
 

Smoothies: Kein gesunder Obst-Ersatz

Smoothies sind im Moment groß in Mode - es handelt sich dabei um kleine Fläschchen, gefüllt mit Obst, trinkfertig püriert. Zielgruppe für diese Getränke sind diejenigen, die ein schlechtes Gewissen sich selbst gegenüber haben, weil sie es nicht schaffen, sich mit genügend Obst und Gemüse pro Tag zu versorgen.

So verführerisch es auch ist, die kleine Obstportion aus der Flasche zu trinken, normales Obst ist doch gesünder. So enthalten die Smoothies viel Fruchtzucker, mehr, als Sie mit einer Portion Obst zu sich nehmen würden. Dementsprechend viele Kalorien sind in den Getränken enthalten.

Essen Sie dagegen Obst, sind Sie viel schneller satt - zudem nehmen Sie viel mehr der wichtigen Pflanzenstoffe auf. Billiger als die Smoothies sind Obst und Gemüse sowieso - zudem enthalten sie keine Zusatzstoffe und viele wichtige Vitalstoffe.

 
  

Wie viel Selen brauchen Sie?

Eine begründete Furcht vor Selen ist nicht das Schlechteste - besonders, wenn Ihre Frau Sie nicht mehr leiden kann. Immerhin gab es ja die Folge in der Fernseh-Serie CSI, wo zwei Frauen ihre Ehemänner mit Selen vergifteten. Das ist eine umständliche Methode, um jemanden umzubringen. Auch würden die auffälligen Symptome einer Selenvergiftung den Mord schnell ans Licht bringen.

Aber wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel nehmen und nicht vorhaben, jemanden umzubringen, sollten Sie wissen, dass Selen einer der Nährstoffe ist, dessen sichere Obergrenze Sie respektieren sollten.

Die Tagesempfehlung für Selen liegt in den USA bei 55 Mikrogramm für Frauen und 70 Mikrogramm für Männer. Wenn es jemandem gelingt, ungefähr 3.000 Mikrogramm Selen pro Tag zu sich zu nehmen, träte vielleicht ein toxischer Effekt auf.

Stellen Sie sich also vor, was passiert, wenn Sie 40.000 Mikrogramm pro Tag zu sich nehmen. Das ist neulich einigen Menschen passiert, als in einem amerikanischen Nahrungsergänzungsmittel die 200-fache Dosis der eigentlich enthaltenen 200 Mikrogramm enthielt.

Die Verantwortlichen der Firma nahmen ihr Produkt schnell vom Markt, nachdem mehr als 180 Menschen an Symptomen wie Haarausfall, Muskelkrämpfen, Durchfall oder Müdigkeit erkrankten. Zum Glück starb keiner, aber ein Mensch musste ins Krankenhaus.

Obst und Gemüse sind dagegen verlässliche Selenquellen. Auch Brot, Fisch und Fleisch liefern Selen, aber dennoch brauchen einige Menschen ein Selenpräparat, um die erforderliche Tagesmenge an Selen zu erreichen. Es gibt einige Studien, die zeigen, wie sich Selen auf Ihren Körper auswirkt:

  • Selen stimmuliert das Immunsystem, den Bereich, in dem das Immunglobulin produziert wird.
  • Französische Wissenschaftler maßen die Selenlevel von mehr als 1.400 älteren Menschen über 9 Jahre hinweg. Diejenigen, die am meisten Selen im Blut hatten, wiesen auch die beste Gedächtnisleistung auf.
  • Zwei Studien haben einen Zusammenhang zwischen hohen Selenwerten und einem Gen ergeben, das Tumore unterdrücken kann. So kann Selen das Auftreten von Krebs verhindern.
  • Selen hilft, Typ-2-Diabetes zu kontrollieren und den Glukose-Stoffwechsel zu verbessern. So steigert Selen die Insulin-Effektivität.

Trotz dieser positiven Studienergebnisse sollten Sie mit Ihrem Arzt/Heilpraktiker sprechen, bevor Sie ein Selenpräparat einnehmen.

 

Reise-Impfungen: Vor welchen Krankheiten Sie sich unbedingt schützen sollten.

Viele Menschen erfüllen sich mit einer Urlaubsreise einen lange gehegten Traum. Doch damit er nicht zum Albtraum wird, sollten Sie sich rechtzeitig um einen ausreichenden Impfschutz kümmern. Welche Impfungen Sie benötigen, hängt nicht nur vom Reiseziel ab, sondern auch von der Reisezeit, der Reiseart, Ihrem Alter und eventuell vorhandenen chronischen Erkrankungen. Lesen Sie hier, welche Impfungen wir Ihnen empfehlen und wann Sie spätestens mit den Impfserien beginnen sollten.

Gegen Tetanus und Diphtherie sollte jeder geimpft sein

Eine Pneumokokkenimpfung (Pneumokokken sind häufig Erreger von Lungenentzündungen) ist zwar keine typische Reiseimpfung, sie wird aber heute allen Personen über 60 Jahre sowie Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung empfohlen.

Bei diesen Krankheiten ist eine Pneumokokkenimpfung ratsam:

  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Lungenerkrankungen
  • Stoffwechselkrankheiten
  • Immunschwäche

In diesen Fällen bezahlt die Krankenkasse die Impfung. Ganz unabhängig davon, ob Sie verreisen oder nicht, sollten Sie einen ausreichenden Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie haben. Diese Impfungen werden im Gegensatz zu den meisten anderen Reiseimpfungen auch von den Krankenkassen bezahlt. Die Diphtherie ist zwar in Deutschland kaum noch anzutreffen, hat aber in den letzten Jahren aufgrund des internationalen Reiseverkehrs wieder zugenommen.

Hepatitis A und B lauern fast überall

In Afrika, Süd- und Mittelamerika, in ganz Asien, in Süd- und Osteuropa sowie in Grönland besteht ein hohes Risiko, sich mit Hepatitis A anzustecken. Eine häufige Infektionsquelle im Mittelmeerraum sind übrigens Meeresfrüchte. Eine Impfung gegen Hepatitis B ist vor allem bei Langzeitaufenthalten und engem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung zu empfehlen. Dringend anzuraten ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B, wenn Sie an einer chronischen Hepatitis C erkrankt sind, da dann eine Infektion mit Hepatitis A oder B sehr dramatisch verlaufen kann. In Deutschland ist seit einigen Jahren ein zuverlässiger Kombinationsimpfstoff zugelassen, der gleichzeitig vor Hepatitis A und B schützt. Die Hepatitis-B-Impfung bezahlen die Kassen für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sowie für Berufstätige im Gesundheitswesen.

Das Risiko, sich an Cholera anzustecken, ist für Sie als Tourist dagegen eher gering. Eine Impfung wird, wenn überhaupt, nur bei besonders hohem Infektionsrisiko empfohlen, da die Wirkung des Impfstoffs nicht 100%ig sicher ist und Sie sich auch mit allgemeinen Hygienemaßnahmen davor schützen können (vor allem kein verunreinigtes Wasser verwenden).

Vorsicht vor Zecken und Hunden

Planen Sie einen Urlaub in der Natur, in Seen- und Waldgebieten, dann denken Sie daran, dass viele nord-, west- und osteuropäische Länder zu Zeckengebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko für die Zecken-Enzephalitis" (FSME) gehören. Falls Sie in Deutschland in einem Risikogebiet wie Bayern oder Baden-Württemberg leben, übernimmt Ihre Krankenkasse die Impfkosten. Eine typische Reiseimpfung ist auch die Impfung gegen Typhus, entweder als Spritze oder als Schluckimpfung. Sie wird empfohlen bei Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung, insbesondere Nordafrika, indischer Subkontinent und Südostasien. Sinnvoll ist ein zur Verfügung stehender Kombinationsimpfstoff gegen Hepatitis A und Typhus. Die Typhusimpfung schützt allerdings nicht vollständig vor einer Erkrankung und kann Vorsichtsmaßnahmen bei der Ernährung nicht ersetzen. Eine weit unterschätzte Gefahr auf Reisen ist auch die Tollwut. Weltweit sterben jährlich noch 60.000 Menschen daran. Ein hohes Tollwutrisiko vor allem durch herumstreunende Hunde besteht z. B. in Ländern des tropischen Afrikas, Indien und Südostasien.

Eine Impfung ist vor allem vor Langzeitaufenthalten und Reisen fernab der touristischen Gebiete zu empfehlen - insbesondere da der im Ausland erhältliche Tollwutimpfstoff nicht immer zuverlässig schützt.

In einigen Ländern vorgeschrieben: die Gelbfieberimpfung

Zu den Gelbfieber-Infektionsgebieten zählen das tropische Afrika und Südamerika. Die Krankheit wird durch den Stich einheimischer Mücken übertragen. Sie sollten sich auf jeden Fall impfen lassen, wenn Sie in diese Regionen reisen. Impfen dürfen nur autorisierte Gelbfieber-Impfstellen. Erkundigen Sie sich danach bei Ihrem staatlichen Gesundheitsamt oder bei der Ärztekammer. Achtung: In einige afrikanische Länder (z. B. Kongo, Ghana oder Togo) dürfen Sie nur mit einer nachweisbaren Gelbfieberimpfung (Impfpass) einreisen. Wenn Sie rechtzeitig an die hier genannten Impfungen denken, können Sie Ihren Urlaub unbeschwerter genießen. Gerade bei Fernreisen sollte Sie nicht am Impfschutz sparen. In den meisten Fällen ist er kaum teurer als ein gutes Abendessen.

 

 

Vitamin K - Superheld im Kampf gegen Osteoporose

Wenn es darum geht, Brüche der Hüftknochen zu vermeiden, welcher dieser vier Nährstoffe bietet den meisten Schutz?

A: Kalzium

B: Vitamin D

C: Magnesium

D: Vitamin K

Zugegeben, das ist eine gemeine Frage, denn jeder dieser vier Stoffe ist wichtig für dauerhaft gesunde Knochen - vor allem für ältere Menschen. Aber eine neue Studie aus Japan zeigt, dass einer der Nährstoffe über allen anderen steht.

Forscher der Iwate Medical University bemerkten, dass es in manchen Gegenden Japans häufiger zu Hüftknochenbrüchen kommt als in anderen. Daher untersuchten sie in einer Studie, welchen Einfluss die Nahrung auf die Knochenbrüche hat.

Japan wurde in 12 Regionen aufgeteilt.

Die Daten einer Studie aus dem Jahr 2002 gaben Auskunft über die Knochenbrüche in jeder Region.

Aus einer weiteren Studie erhielten die Wissenschaftler Daten über die durchschnittliche Ernährung.

Als die Zahl der Hüftknochenbrüche und die Fakten über die Ernährung verglichen wurden, zeigte sich, dass eine hohe Einnahme von Magnesium und Vitamin D und vor allem Vitamin K mit einem niedrigen Risiko für Hüftknochenbrüche verbunden waren.

Eine hohe Versorgung mit Kalzium sorgte für ein niedriges Risiko von Hüftknochenbrüchen bei Frauen, aber nicht bei Männern.

Und der große Gewinner? Hüftknochenbrüche bei Männern und Frauen kamen in den Regionen am seltensten vor, in denen die Ernährung reich an Vitamin K war.

Die Forschung in den letzten Jahren hat gezeigt, wie wichtig Vitamin K für gesunde Knochen ist. Viele Ärzte empfehlen eine Nahrungsergänzung mit Vitamin K für Menschen, bei denen es in der Familie Fälle von Osteoporose oder Arteriosklerose gibt. Empfohlen werden 5 bis 15 mg Vitamin K pro Tag - die normalerweise empfohlene Tagesdosis liegt nur bei 80 Mikrogramm.

Sprechen Sie aber auf jeden Fall mit Ihrem Arzt über Vitamin K und seine verschiedenen Formen. Die synthetische Form (K3 oder auch Menadion) kann zu Lebervergiftung und Anämie führen, wenn sie in hohen Dosen genommen wird. Es gibt auch K2, Menaquinon, das ist ebenso in Ordnung wie K1. Wie immer sollten Sie möglichst die synthetischen Formen vermeiden. Aber Vorsicht, wenn Sie Blutverdünner nehmen. Vitamin K kann die Behandlung stören.

   

Spargel - nicht nur lecker, auch gesund

Die meisten Menschen essen den Spargel in erster Linie nicht, weil er gesund ist, sondern weil er einfach gut schmeckt. Dabei hat er wichtige Inhaltsstoffe. Darauf deutet schon sein lateinischer Name Asparagus officinalis hin, der auf Deutsch Arznei bedeutet. Bei den Römern und Griechen wurde er wirklich als Arzneimittel gegen allerlei Gesundheitsbeschwerden angewandt.

Eine Portion Spargel, also 500 Gramm, enthalten gerade einmal 85 Kalorien. Sie liefert aber 7,5 Gramm Ballaststoffe, die ihre Verdauung auf Trab bringen. Zudem deckt diese Menge Ihren Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure komplett. Mit Vitamin E versorgen Sie sich zu 90 %, immerhin die Hälfte Ihres Bedarfs an Vitamin B1 und B2 decken Sie so.

Darüber hinaus liefert Spargel Ihnen viel Kalium, Kalzium und Eisen. Asparaginsäure, Kaliumsalze und bestimmte ätherische Öle regen ihre Nierentätigkeit an und fördern die Ausscheidung von Wasser. Zudem wissen wir heute durch Studien, dass auch im Spargel bioaktive Substanzen enthalten sind, die krebserregende Stoffe hemmen können.

Sie sollten darauf achten, dass Sie wirklich frischen Spargel kaufen, wenn Sie in den Genuss all dieser gesundheitsfördernden Stoffe kommen wollen. Sie erkennen ihn daran, dass die Köpfe noch geschlossen und die Schnittenden saftig sind. Zudem darf er nicht säuerlich riechen. Wenn Sie die Stangen auf Vorrat kaufen, wickeln Sie sie in ein feuchtes Tuch und lagern Sie ihn bei 5 bis 10C. So hält er sich bis zu drei Tage.

 

Basilikum: Gut für den Magen, ohne Wirkung für die Potenz

Schon seit Jahrtausenden wird Basilikum als Heilmittel eingesetzt, seine gesundheitsfördernde Wirkung ist auch medizinisch heute anerkannt. Es wird benutzt, um die Produktion von Magensaft anzuregen und die Verdauung anzuregen. Relativ neu ist auch der wissenschaftliche Beweis, dass Basilikum bei Müttern die Milchproduktion steigern kann. Außerdem wird Basilikum in der Küche als wohlschmeckendes Gewürz verwendet.

Zum Einsatz kommen zur Behandlung von Magen- und Verdauungsproblemen die Blätter der Pflanze. Sie enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe und die Vitamin A, C, D und E sowie sämtliche B-Vitamine. Eingesetzt wird es als Tee, der auch bei Völlegefühl und Blähungen helfen kann. Dazu übergießen Sie einen Löffel getrocknetes Basilikum aus der Apotheke mit einer Tasse heißem Wasser und lassen 7 Minuten ziehen. Trinken Sie 2 bis 3-mal täglich eine Tasse vor den Mahlzeiten.

 

Hunger-Hormon sorgt für vollen Einkaufswagen

Sicherlich ist es Ihnen auch schon einmal passiert: Sie gehen mit hungrigem Magen einkaufen. Das Ergebnis: Es landet viel zu viel im Einkaufswagen. Meist sind zudem viele ungesunde Lebensmittel darunter - aber während des Rundgangs durch den Supermarkt hatten Sie einfach Appetit darauf.

Forscher haben jetzt entdeckt, was schuld an diesem Verhalten ist: Es handelt sich um ein Hormon, das so genannte Ghrelin. Ihr Körper produziert es, wenn er hungrig ist. Das Hormon sorgt für Hungergefühle. Es ist aber auch dafür verantwortlich, dass Sie Lebensmittel anders betrachten. Es lässt die Nahrung schmackhafter wirken - und Sie langen zu und packen den Einkaufswagen voll.

Da der Ghrelinspiegel im Körper nach dem Essen wieder absinkt und Sie somit auch alle Lebensmittel wieder nüchtern" betrachten können, ist tatsächlich etwas dran an dem Ratschlag, nur satt einkaufen zu gehen.

 

Von wegen Unkraut: So nutzen Sie die Schätze vor Ihrer Haustür

Oh dieses Unkraut! Kaum strecken sich erste zarte Blättchen durch die Fugen auf der Terrasse oder außerhalb der Reihe im Gemüsebeet, sinnen wir schon auf Abwehr. Doch halt! Viele dieser unerbetenen Gäste sind wertvolle Wildkräuter, die echte Heilwirkungen haben, z. B. gegen wunde Füße, Magen-Darm-Infektionen und Leberschwäche. Machen Sie mit uns einen Spaziergang durch die Welt der Unkräuter" und lernen Sie dabei viele einfache Hausrezepte kennen, mit denen Sie die Heilkräfte der kleinen Helfer nutzen können.

Mit Gänsefingerkraut gegen Magen-Darm-Katarrh

Auf den ersten Blick wirken die samtigen und silbrig schimmernden Blätter des Gänsefingerkrauts (Potentilla anserina) wie Farnblätter. Doch aus der flach am Boden liegenden Blattrosette erscheinen im Sommer dunkelrote Stiele, die leuchtend goldgelbe Einzelblüten - ähnlich wie Butterblumen - tragen. Der Tee aus frischem oder getrocknetem Gänsefingerkraut hilft Ihnen bei Sommerdurchfall, weil er reichlich Gerbstoffe enthält. Auch als Gurgellösung gegen Mund- und Rachenentzündungen wurde er vom ehemaligen Bundesgesundheitsamt anerkannt. In der Volksmedizin wird der Tee zudem wegen seiner krampflösenden und schmerzlindernden Wirkung bei Menstruationsbeschwerden geschätzt.

Zum Gurgeln sollten Sie puren Gänsefingerkraut-Tee verwenden.

Spitzwegerich: Kochen Sie einen Hustensirup für den Winter

Kleine dichte Büsche aus graugrünen Blättern mit langen Stielen, die kegelförmige Blüten mit einem weißen Kranz tragen? Das muss der Spitzwegerich (Plantago lanceolata) sein. Er liefert nicht nur einen wirksamen Hustentee (2 TL getrocknete Blätter), sondern auch einen hervorragenden Hustensirup. Für den Sirup entsaften Sie einen normalen Einkaufsbeutel (Plastiktüte) voll frischer, gewaschener Spitzwegerichblätter in einer Zentrifuge. Kochen Sie diesen Presssaft mit der gleichen Menge Honig kurz auf und füllen Sie den Sirup in kleine, dunkle Flaschen, die Sie kühl und luftdicht verschlossen aufbewahren. So reicht Ihr Vorrat bis zur nächsten Erntesaison. Die Tagesdosis beträgt 3-mal 1 EL Sirup, den Sie am besten pur einspeicheln und dann langsam schlucken. Nehmen Sie die erste Dosis Spitzwegerich morgens noch im Bett ein, dann wirkt das Heilkraut am besten.

Verstopfung? Jetzt hilft Breitwegerich

Der Bruder des Spitzwegerichs ist der Breitwegerich (Plantago major). Seine derben dunkelgrünen Blätter bilden eine große halb aufrechte Rosette. Die Samenstände sind länger und dicker als die seines spitzblättrigen Bruders. Sammeln und trocknen Sie diese Samen als mildes Abführmittel. Nehmen Sie davon 1 TL in Wasser und trinken Sie reichlich Wasser nach. Die Samen vergrößern das Stuhlvolumen und sorgen so für eine verbesserte Darmentleerung. Breitwegerichblätter schützen übrigens empfindliche Füße vor Blasenbildung. Legen Sie z. B. auf Wanderungen einfach 1 bis 2 Blätter in Ihre Strümpfe. Auch wenn es schon passiert ist, lindern die Blätter die brennenden Schmerzen der aufgeriebenen Haut und fördern die Wundheilung.

Fenchel, Kümmel & Co. schützen Sie vor Blähungen Fenchel (Foeniculum vulgare), Kümmel (Carum carvi), Anis (Pimpinella anisum) und Koriander (Coriandrum sativum) kann man guten Gewissens als die fantastischen vier gegen Blähungen bezeichnen. Meist werden ihre Samen mit dem Wind aus Nachbars Garten zu uns geweht oder von Vögeln gebracht. Alle vier erkennen Sie an dem schnell wachsenden Einzelstängel, der eine weiße oder gelbe Blütendolde trägt. Das Laub ist ähnlich wie beim Dill recht fein und gefiedert. Koriander wächst bei uns nur in Weinbaugebieten! Die Samen dieses Quartetts beugen zuverlässig Blähungen vor. Ob als Gewürz für Gemüse, Brot, Kräuterquark oder pur auf einem Butterbrot - sie machen blähende Nahrung lecker und bekömmlich.

Bei Leber- und Gallenschwäche: Gundermann!

Der hellviolett blühende Gundermann bzw. die Gundelrebe (Glechoma hederacea) kann in feuchten Gegenden gefunden werden. Die vierkantigen Stängel der Pflanze liegen oft flach am Boden und bewurzeln sich an den Blattknoten. Die Blätter stehen gegenständig und sind nieren- bzw. herzförmig. Beim Zerreiben sondern Blätter und Stängel einen unangenehmen Geruch ab. Auch der Gundermann ist essbar. Geben Sie einige der leicht bitter schmeckenden Blättchen in den Salat, wenn Sie mit Leber- oder Gallenschwäche zu kämpfen haben. Die Bitterstoffe regen die Sekretion der Galle an. Aus der getrockneten blühenden Pflanze können Sie im Winter auch einen aromatischen Tee zubereiten, der die Sekretion von Leber und Galle anregt sowie bei Husten schleimlösend wirkt.

 

Mangelernährung als Kind kann im Alter zu Demenzerkrankungen führen

Einen nur auf den ersten Blick erstaunlichen Zusammenhang haben jetzt Wissenschaftler der Tufts University in Boston aufgedeckt. Sie betrachteten 5 Jahre lang die gesundheitliche Entwicklung von fast 2800 koreanischen Männern und Frauen, die im Durchschnitt zu Beginn der Studie 72 Jahre alt waren. Bein- und Armlänge der Teilnehmer wurden vermessen. Zudem notierten die Forscher, wer eine Demenzerkrankung entwickelte, dies war am Ende der Studie bei 480 Personen der Fall.

Frauen mit den geringsten Armspannen bekamen 1,5-mal häufiger eine Demenz- oder Alzheimer-Erkrankung, zudem verringerte sich pro 2,5 cm mehr Beinlänge das Alzheimerrisiko um 16 %. Bei Männern sank das Erkrankungsrisiko mit jeden 2,5 cm Armlänge um 6 %.

Schuld an kurzen Armen und Beinen sowie an dem dadurch gesteigerten Risiko für Demenzerkrankungen sind übrigens Mangelernährungen in den ersten Lebensjahren - einer Zeit, in der sich das Gehirn entwickelt. In dieser Zeit ist dementsprechend eine ausgewogene Ernährung wichtig für die spätere Gehirngesundheit.

     

So schützen Sie die Vitalstoffe in frischen Kräutern


Frische Kräuter aus dem Garten, von der Terrasse oder der Fensterbank sollten Sie mit Bedacht ernten und behandeln, damit der Vitalstoffverlust nicht allzu groß ist. Worauf Sie noch achten müssen und wie Sie Ihre Kräuter am besten lagern, lesen Sie hier.

Waschen Sie die Kräuter aus eigener Ernte nur, wenn dies unbedingt notwendig ist, also etwa wenn sich Erdreste an ihnen befinden, Schnecken und Würmchen sich daran laben oder sich die eine oder andere Laus darauf verirrt hat. Gekaufte Kräuter spülen Sie am besten unter reichlich kaltem Wasser ab und schleudern sie vorsichtig trocken wie einen Salat.

Empfindliche Kräuter tupfen sie mit einem frischen Geschirrtuch oder Küchenpapier trocken. Gründliches Waschen hilft nur gegen bleihaltigen Staub, nicht aber gegen Schwermetalle, die die Pflanzen mit ihren Wurzeln aufgenommen und gespeichert haben. Wie hoch der Schadstoffgehalt ist, hängt vor allem vom Standort und der Anbaumethode ab. Am besten kaufen Sie Ihre Kräuter im Bioladen oder am Biostand auf dem Markt ein.

Zubereiten sollten Sie die Kräuter ebenfalls schonend. Hin und wieder wird empfohlen, sie mit der Messermühle oder dem Pürierstab zu zerkleinern - etwa um ein Pesto zuzubereiten. Empfehlenswert ist dies allerdings nicht, denn dabei wird die zarte Zellstruktur zerstört. Es können Bitterstoffe und Flüssigkeit freigesetzt werden, die Ihnen die Speisen verderben.

Schneiden oder mörsern Sie die Kräuter lieber, damit ihr Aroma erhalten bleibt. Dazu legen Sie die Kräuter auf ein großes Brett (am besten aus Plastik) und zerkleinern sie grob. Am besten geht es nun mit einem Wiegemesser weiter.

Wenn Sie keines haben, verwenden Sie ein großes Messer, das Sie mit einer Hand am Griff anfassen und legen Sie gleichzeitig die andere Hand flach und fest über die Messerspitze. Nun hacken Sie die Kräuter quasi wie mit einem Wiegemesser so fein, wie Sie sie brauchen. So zarte Kräuter wie Basilikum, dessen ätherische Öle sehr flüchtig sind, oder Kerbel zupfen Sie am besten nur.

In Plastikdosen, die Sie verschließen können, halten sich die Kräuter im Kühlschrank ein bis zwei Tage. Einige Kräuter können Sie trocknen, die meisten eignen sich zum Einfrieren. Manche lassen sich konservieren, indem Sie sie in Essig und/oder Öl einlegen.

Wollen Sie Kräuter trocknen, sollten Sie nur einwandfreie, saubere Stängel verwenden und diese möglichst nicht waschen. Binden Sie die Zweige locker zusammen und hängen Sie sie luftig auf - allerdings nicht in der Küche und nicht in einem Raum, in dem geraucht wird.

Sobald die Kräuter bei Berührung rascheln, sind sie trocken genug zum Aufbewahren. Streifen Sie die Blättchen von den Stängeln und füllen Sie diese in ein fest verschließbares, dunkles Glasgefäß. Besonders gut eignen sich zum Trocknen Kräuter mit kräftigem Aroma wie Thymian, Oregano, Rosmarin, Salbei, Minze und Bohnenkraut.

Zum Einfrieren eignen sich besonders Petersilie, Kerbel und Dill, aber auch Pimpinelle, Kresse, Borretsch, Kerbel, Sauerampfer, Estragon, Rosmarin, Basilikum und Thymian können Sie einfrieren. Am besten bereiten Sie die Kräuter fertig zu und gefrieren sie in Portionsgrößen ein.

 

Zu viel Eisen kann Männer krankmachen


Eisen ist ein Vitalstoff, der Frauen häufig fehlt. Anders dagegen ist es bei Männern. Hier leiden, wie Wissenschaftler der Saint Louis University jetzt herausgefunden haben, rund 30 % unter Hämochromatose. Hämochromatose ist eine Eisenspeicherkrankheit, bei der der Körper bis zu 3-mal mehr Eisen aufnimmt als normal.

Die Forscher untersuchten mehr als31.000 Menschen aus Melbourne über zwölf Jahre hinweg. Dabei betrachteten sie vor allem den genetischen Marker C28Y. Liegen bei diesem zwei zerstörte Kopien vor, dann ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, an der Eisenspeicherkrankheit zu erkranken. Bisher ging man davon aus, dass maximal 1 % aller Menschen davon betroffen sind.

Hämochromatose sorgt dafür, dass sich Eisen in den Organen, Gelenken und Geweben ansammelt. Hier ist es dann für viele Krankheiten verantwortlich, unter anderem für die Entstehung von Diabetes, Arthritis oder von Herzleiden. Lassen Sie daher als Mann regelmäßig beim Arzt Ihr Blut überprüfen und dabei Ihren Eisenspiegel messen. Eventuell müssen Sie dann auf eisenhaltige Lebensmittel verzichten.

 

Kräutertee darf nicht über Stunden aufbewahrt werden

Kräutertee kann mikrobiologische Verunreinigungen enthalten, in ganz seltenen Fällen auch Keime, wie zum Beispiel Salmonellen. Wenn Sie diesen Tee mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen und ihn mindestens 5 Minuten ziehen lassen, werden diese Verunreinigungen abgetötet.

Das betrifft aber nur die Keime. Die Sporen dieser Verunreinigungen bleiben erhalten. Lassen Sie den Tee nun stundenlang stehen, können die Sporen in dem warmen Wasser erneut auskeimen. Daher sollten Sie Kräutertee übrigens auch nie mit warmem Wasser aus der Thermoskanne aufbrühen.

 

Wie groß ist eigentlich eine "Portion" Gemüse?

Gemüse enthält nicht nur Vitamine, sondern auch Antioxidantien, die dafür sorgen, dass freie Radikale, die Zellschäden verursachen, neutralisiert werden. Daher ist eine gesunde Ernährung so wichtig, um Krebs vorzubeugen. Schon 5 kleine Portionen Gemüse, so hat sich jetzt gezeigt, halbieren zum Beispiel das Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken.

Aber was ist eine Portion? Wissenschaftler fanden heraus, dass es reicht, pro Portion eine halbe Tasse gekochtes Gemüse, zwei Tassen voll Blattsalat oder eine mittelgroße Frucht zu essen. Menschen, die dies tun, senken das Krebsrisiko deutlich - es kommt aber auf die Art des Gemüses an. Als besonders effektiv haben sich alle gelben Gemüsesorten erwiesen und jene mit dunklen Blättern. Dies sind unter anderem gelbe Paprika oder kohl, Brokkoli, Mais und Süßkartoffeln.

Auch einen schützenden Effekt weisen Tomaten auf, dieser ist aber schon schwächer. Ähnlich sieht es bei Obst aus. Auch dieses kann das Risiko für Blasenkrebs verringern - die Schutzwirkung ist aber längst nicht so gut wie die des gelben oder dunkelgrünen Gemüses.

   

Wissenschaftlich erwiesen: Wandern in den Alpen stärkt Ihre Gesundheit

Bergluft ist positiver Stress für den Körper

Wissenschaftler der Universität Köln haben im Jahr 2003 untersucht, wie sich ein Bergaufenthalt zwischen 1.000 und 3.000 m Meereshöhe auf Patienten mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems auswirkt. Sie wollten eigentlich herausfinden, ob die klimatischen Veränderungen für die Patienten gefährlich sein können.

Aber die Auswertung ergab genau das Gegenteil: Ein Bergurlaub verbessert eindeutig die Funktion von Herz, Kreislauf und Lunge. Als optimal für den Organismus erwies sich dabei der Aufenthalt in etwa 2.000 m Höhe. Die Forscher um den Studienleiter Dr. Thomas Becker erklären die positive Wirkung so: Wenn Sie aus dem Flachland kommend höher liegendes Terrain aufsuchen, löst das in Ihrem Körper zunächst eine wohl dosierte Stressreaktion aus. Diese Phase dauert etwa sechs Stunden. In dieser Zeit steigt Ihr Puls, und die Atmung wird beschleunigt. Diese Reaktion beruht auf dem leicht verminderten Sauerstoffgehalt der Höhenluft.

Es folgt dann die so genannte Akklimatisierungsphase, in der sich Ihr Körper auf das reduzierte Sauerstoffangebot einstellt. Sie dauert etwa sieben Tage; in dieser Zeit sollten Sie größere Belastungen meiden. Beginnen Sie Ihren Bergurlaub also möglichst schonend und unternehmen Sie nicht gleich in den ersten Tagen regelrechte Gewaltmärsche.

Optimal sind 3 Wochen Bergurlaub

Erst nach der Akklimatisierung ist Ihr Organismus an die ungewohnte Höhenlage angepasst und erreicht seine volle körperliche Leistungsfähigkeit. In dieser Zeit fällt dann die Pulsfrequenz auf etwa 85 % Ihres Flachlandwertes". Auch der Blutdruck sinkt: Insgesamt wird also Ihr Herz entlastet. Die Kölner Studie belegt, dass Sie am besten von einem längeren Bergaufenthalt profitieren. Optimal sind sicherlich drei Wochen oder mehr. Aber auch wenn Sie nur zwei Wochen erübrigen können, ist das sicherlich schon ein Gewinn für Ihre Gesundheit. Wenn Sie dagegen nur einen Kurzaufenthalt planen, sollten Sie Höhenlagen unter 1.000 m aufsuchen oder zumindest auf anstrengende Wanderungen verzichten. Übrigens: Die Kölner Wissenschaftler haben auch herausgefunden, dass die Pulsberuhigung und die Senkung des Blutdrucks keine kurzfristigen Effekte sind, sondern auch noch bis zu acht Monate nach Ihrem Urlaub anhalten.

Das sind die positiven Effekte einer Höhenkur:

  • Blutdruck und Pulsfrequenz sinken.
  • Die Atemtätigkeit wird angeregt.
  • Muskeln, Gelenke und Bänder werden gekräftigt.
  • Der Stoffwechsel wird positiv beeinflusst.
  • Der Verdauungsapparat wird aktiviert.
  • Der Kalorienverbrauch erhöht sich und das Gewicht wird leicht reduziert.

 

 

 

 

 

 

 
concept by flachsbart.net